Informationen zum Umgang mit COVID-19 bei den franzfreunden

Das Thema Coronavirus/COVID-19 ist derzeit allgegenwärtig und wir haben großes Verständnis dafür, dass Sie als Angehörige unserer Bewohner*innen, als Nutzer unserer Einrichtungen und Dienste und als interessierter Mensch verunsichert sind. Deshalb informieren wir an dieser Stelle über getroffene Maßnahmen und Einschränkungen.


Das Coronavirus/COVID-19 ist insbesondere für Senioren, Menschen mit Vorerkrankungen und Wohnungslose gefährlich - alles Personengruppen, die in unseren Einrichtungen und Diensten betreut werden. Um die Gefahr von Infektionen zu minimieren, sind unsere stationären Einrichtungen für Besucher und Externe geschlossen. Bitte nutzen Sie Telefon, WhatsApp oder Video-Telefonie, um mit Ihren Angehörigen/Bewohner*innen Kontakt aufzunehmen. Gerne unterstützen wir Sie dabei!
Die Versorgung unserer Bewohner*innen und Klient*innen und ist aktuell gut gesichert. Entsprechende Vorkehrungen wurden in allen Bereichen getroffen und ein betrieblicher Pandemieplan umgesetzt, der regelmäßig vom Krisenstab aktualisiert wird. Hierzu arbeiten wir eng mit der Sozial- und Gesundheitsverwaltung zusammen. Unsere Mitarbeitenden sind geschult und können die notwendigen Maßnahmen schnell und konsequent umsetzen. Alle Maßnahmen sollen aber auch verhältnismäßig sein, da für uns das Wohl unserer Bewohner*innen und unserer Mitarbeitenden immer an erster Stelle steht.

 

Pflegeeinrichtungen für Senior*innen

Für unsere Pflegeeinrichtungen gilt zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner ein grundsätzliches Besuchsverbot. Über eventuell gebotene Ausnahmen entscheidet die Einrichtungsleitung. Voraussetzung ist in jedem Fall eine Hygieneschulung nach Infektionsschutzgesetz. Gleiches gilt für externe Dienstleister. Die Cafeteria im Johannes-Höver-Haus ist ebenfalls bis auf Weiteres geschlossen.

Die gute Versorgung unserer Bewohner*innen ist gesichert. Unsere Auszubildenden in der Pflege haben schulfrei und werden in der dafür eigentlich vorgesehenen Zeit im sozialen Dienst eingesetzt. Mit den betreuenden Ärzten und den Apotheken läuft die Zusammenarbeit gut. In den Zimmern der Bewohner*innen gibt es Einzelbetreuung und Bewohner*innen werden von Mitarbeiter*innen auf unserem Campus bei Einzelspaziergängen begleitet.

 

Wohnungslosenhilfe

Alle Dienste und Einrichtungen versehen weiterhin ihre Arbeit. Einzig das Sozialkaufhaus der Beschäftigungshilfe an der Römerstraße musste geschlossen werden.

Für unsere stationären Einrichtungen gilt zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner ebenfalls ein Besuchsverbot. Über eventuell gebotene Ausnahmen entscheidet die Einrichtungsleitung. Voraussetzung ist in jedem Fall eine Hygieneschulung nach Infektionsschutzgesetz. Gleiches gilt für externe Dienstleister.

Alle Notschlafstellen der franzfreunde sind weiterhin geöffnet. In enger Zusammenarbeit mit der Sozialverwaltung wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Belegungsdichte so zu verringern, dass das Ansteckungsrisiko deutlich minimiert wird. Ab der zweiten Aprilwoche sollte dies realisiert sein. Zudem werden über Caterer täglich Lunchpakete an alle Wohnungslosen in den Notschlafstellen ausgegeben.

Die Streetworker*innen sind weiterhin im Einsatz, um Wohnungslose auf der Straße zu betreuen und zu versorgen. Zusätzlich kümmern sie sich auch noch um Wohnungslose, die zurzeit in weiteren Krisennotschlafstellen und Hotels unterbracht werden konnten.

Im Betreuten Wohnen werden Klient*innen verstärkt telefonisch und per Internet beraten. Natürlich besteht im Notfall auch die Möglichkeit für persönliche Hilfen.

 

Bis heute haben alle ergriffenen Maßnahmen geholfen, die uns anvertrauten Menschen zu schützen. Wir beobachten täglich die Entwicklung in unseren eigenen Diensten und Einrichtungen, in den Diensten und Einrichtungen anderer Sozialwerke in Düsseldorf und darüber hinaus. Wir stehen in intensivem Austausch mit den Ämtern und Behörden in Düsseldorf, so dass wir bestens informiert sind und evt. notwendige Maßnahmen sofort ergreifen und umsetzen können.


Bleiben Sie zuversichtlich und gesund!

Herzlichst Ihr

Peter Hinz
Geschäftsführer